Presseberichte zum Download

2017

Ausgabe Nr. 49 vom 09.09.2017

Ein Wochenende Zeit für eine Geschichte, die schwer zu ertragen ist, von der die Welt aber erfahren muss. Und sieben Sachen, die nichts damit zu tun haben.

Ganze Artikel mit freundlicher Genehmigung von der Frankfurter Rundschau. PDF-Die Geächteten.

Autorin Andrea Jeska und Fotograf Fabian Weiss sind an Orte der Hoffnung in Äthiopien und dem Ostkongo gereist.

Die geächteten aus dem Fistula Hospital - Artikel Frankfurter Rundschau

Von Andrea Jeska (Text) und Fabian Weiss (Fotos und Videos)

Sie sind versehrt und stigmatisiert - manchmal für immer: Durch Vergewaltigung oder fehlende Geburtshilfe inkontinent, werden jedes Jahr Tausende Afrikanerinnen verstoßen. Nur mancherorts verbessert sich die Lage. Eine Reportage aus Äthiopien und der Demokratischen Republik Kongo.

Spiegel-Online Bericht: www.spiegel.de

Ein 5-seitiger Bericht über das Fistula Hospital in der Brigitte. Die Journalistin Andrea Jeska war im Frühjahr 2017 in Addis Abeba im Fistula Hospital. Diese Recherche wurde durch ein Stipendium des European Journalism Centre und der Gates-Stiftung ermöglicht. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Frau Jeska, die Redaktion von Brigitte und die Gates-Stiftung.

fistula Pressebericht in der Brigitte
Redaktion Brigitte (Heft 16/2017) Artikel als PDF. Zum Download auf das Foto klicken.

Der Lions Club Tuttlingen, einer der größten Charity Clubs der Region, spendet in diesem Jahr den Betrag von 10.000€ für geburtstraumatisierte Frauen in Äthiopien. Am 27.4.2017 konnte die stellvertretende Vorsitzende des Vereins „Fistula e.V.“ Fr. Dr. med. Barbara Telschik die Spende vom diesjährigen Präsidenten des Clubs Dr. med. Dietmar Jung entgegennehmen. Zu den Lions News.

Hilfe: Renate Röntgen operiert geburtsverletzte Frauen in Äthiopien, Ludger Bernd behandelt Kinder in Eritrea. Zum Artikel der Neuen Westfälischen.

Wichtiges vor 2016

Artikel mit Genehmigung von der Rhein Neckar Zeitung zur Verfügung gestellt.

 

Sarah Ames läuft für äthiopische Mütter

Vorruhestand für ehrenamtliches Engagement

Catherine Hamlin ist für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen - die 90-Jährige gründete eine Klinik in Äthiopien

Freidensnobelpreis Nominierung 2014

Die CyberForum-Mitglieder - Ideenzone und Tralios IT GmbH spenden die ersten Laptops für das Fistula Hospital in Addis Abeba. Wir bitten alle CyberForum-Mitglieder, die sich auch als Spender für die wichtige Hilfs- und Präventionsarbeit in Afrika sozial einbringen wollen, um Unterstützung der Aktion "Laptops zum 90. Geburtstag“. Die Computer sollten nicht älter als 3-5 Jahre sein. Für Geld- oder Sachleistungen kann Fistula e.V. eine Spendenbescheinigung ausstellen. Zum 90. Geburtstag von Dr. Catherine Hamlin (Gründerin des Fistula Hospitals und alternative Nobelpreisträgerin) möchte der deutsche Partnerverein Fistula e.V. eine Laptop Spende zur offiziellen Geburtstagsfeier am 16. März in Addis Abeba überreichen. Dr. Catherine Hamlin hat ihr Leben der Hilfe von mittlerweile über 40.000 geburtsverletzten Frauen in Äthiopien gewidmet, die sie gemeinsam mit ihrem Team kostenlos operiert und betreut hat. Das Krankenhaus ist weltweit führend in der Behandlung von Fistula-Patientinnen und finanziert sich ausschließlich aus Spenden. Weitere Infos unter: www.fistula.de In der Hebammenschule, dem Hamlin Midwifery College, das in der Nähe von Addis Abeba liegt und zu dem Fistula Hospital gehört, werden etwa 20 Schülerinnen jährlich aufgenommen und in vier Jahren zu Hebammen ausgebildet. Die Hamlin Hebammen sind sorgfältig ausgewählt. Sie haben alle Abitur mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt und verpflichten sich, nach ihrer Ausbildung in den staatlichen regionalen Health Centern zu arbeiten. Die Ausbildung hat einen internationalen Standard. Mit der "Laptopspende" leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung der Hebammen. Weitere Infos unter fistula.de/hebammenschule.htm Das Webdesign der Fistula Seite wurde von Kornelia Altdörfer (ideenzone aus Bruchsal) erstellt. Über das CyberForum kam der Kontakt zu Tralios IT GmbH aus Karlsruhe zustande. Mit Tralios hat Fistula e.V. die gesuchte sichere Servertechnologie gefunden, auf welcher ein Magento Spendenshop installiert ist. Auch das speziell große Postfach kommt dem Austausch mit den internationalen Partnern sehr zu gute. Bei einem Gespräch mit Herrn Vallendor (Tralios) entwickelte sich die Idee zum Aufruf zur "Laptopspende" im CyberForum. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich weitere CyberForum-Mitglieder an der "Laptopspende“ beteiligen. Persönlich setzen wir uns für die Weiterleitung Ihrer Spende an die Hebammenschule ein. Die Spendenaktion endet am 7. März 2014. Kornelia Altdörfer, Dominik Vallendor, Ralf Kochendörfer

Buchübersetzung von The River Hospital von Catherine Hamlin

Dr. Catherine Hamlin feierte am 24. Januar 2014 ihren 90. Geburtstag. Ihre bewegende Lebensgeschichte ist erstmals in deutscher Sprache erschienen.

Das Krankenhaus am Fluss, Verlag BoD, ISBN 978-3-73223-234-5, 19,90 €. Der Erlös des Buches kommt zu 100 Prozent dem Fistula Hospital zugute. Das Buch ist im Buchhandel oder in unserem Fistula - Onlineshop erhältlich.

Ein Leben für den Kampf gegen Geburtsverletzungen

München/Addis Abeba (ots) - Dr. Catherine Hamlin feiert am 24. Januar ihren 90. Geburtstag.

Die Trägerin des Alternativen Nobelpreises hat durch ihr Lebenswerk mehr als 40.000 Äthiopierinnen die Rückkehr in ein Leben in Würde ermöglicht. Viele Patientinnen, die auf Grund von Geburtsverletzungen an starker Inkontinenz litten, lebten zuvor ausgestoßen am Rand ihrer Dorfgemeinschaft. Am Fistula Hamlin Hospital konnten sie ihre Geburtsfistel kostenlos behandeln lassen. Immer noch kommen in Äthiopien jährlich ca. 9.000 Erkrankungen hinzu.

Die wichtige Hilfs- und Präventionsarbeit unterstützt der deutsche Verein Fistula e. V.: www.fistula.de.

1959 verließen die Gynäkologen Catherine Hamlin und ihr Mann Reginald ihre Heimat in Australien, um eine Hebammenschule in Äthiopien zu gründen. Schon nach kurzer Zeit erkannten sie den immensen Bedarf an Fistelbehandlungen. Sie entwickelten eine Operationstechnik, mit der sie bald 90% aller Patientinnen heilen konnten. Unter schwierigsten Bedingungen gründeten sie das Fistula Hamlin Hospital. In fünf Außenzentren können mittlerweile auch Patientinnen Hilfe bekommen, die im weit entlegenen Hinterland leben. Zudem sind zusätzliche Hebammenstützpunkte im Aufbau. So genannte Healthworker leisten wichtige Aufklärungsarbeit. Sie machen versteckt lebende Fistelpatientinnen ausfindig und vermitteln Hilfe. Speziell hier engagiert sich das Arzneimittelunternehmen Astellas, das die Ausbildung der Healthworker unterstützt. Catherine Hamlin trägt neben dem Alternativen Nobelpreis auch die Ehrenbürgerschaft Äthiopiens und wurde 2013 durch eine Einladung zu einem Empfang von Bundespräsident Gauck in der Deutschen Botschaft Addis Abeba geehrt. Bis heute steht die Gynäkologin unermüdlich am OP-Tisch. Bei einem ihrer Rundgänge durch die Klinik fragte Catherine Hamlin einmal eine Patientin: "Was war das Schlimmste in Ihrem Leben?". Die junge Elfinesh, die vier Jahre zuvor ihr Baby verlor und eine Geburtsfistel in Blase und Mastdarm zurückbehielt, antwortete ohne Zögern: "Die Einsamkeit; niemals die Möglichkeit, mit anderen zusammen zu sein und der Geruch und die konstante Nässe am Körper." Nur nach Einbruch der Dunkelheit traute sie sich aus der Hütte, um dem Gespött der Dorfmädchen zu entgehen. Wie sie und zahlreiche Patientinnen an der Klinik Hilfe fanden, ist in der ersten deutschsprachigen Autobiographie von Dr. Catherine Hamlin nachzulesen:

Das Krankenhaus am Fluss, Verlag BoD, ISBN 978-3-73223-234-5, 19,90 EUR. Der Erlös des Buches kommt zu 100% dem Fistula Hospital zugute. Das Buch ist im Buchhandel oder auf www.fistula.de erhältlich. Hier sind auch die Ursachen und Folgen von Geburtsfisteln beschrieben.

Der gemeinnützige Verein Fistula e.V. mit Sitz in Deutschland wird von Jutta Ritz gemeinsam mit der Urologin Dr. Barbara Teltschik geleitet. Jutta Ritz besuchte 2002 zum erste Mal das Fistula Hospital in Addis Abeba. Erschüttert von dem Leiden der Frauen einerseits und dem Ausweg, den das Fistula Hospital mit einer Behandlung anbietet, beschloss sie, in Deutschland Spenden für das Krankenhaus zu sammeln.

2003 gründete sie den Verein Fistula e.V., der seither die Klinik mit Aktivitäten in ganz Äthiopien unterstützt.

Dieser ist eingebettet in ein Netz weltweit assoziierter Vereine, die sich international für Fistula-Projekte einsetzen und ebenfalls die Arbeit des Fistula Hospitals fördern.

Sie wurde bereits für den Friedensnobelpreis nominiert: Die 89-jährige Gynäkologin Catherine Hamlin behandelt in Äthiopien Frauen, die durch Geburtsverletzungen inkontinent wurden. Die Australierin ist die Gründerin der weltweit einzigen Fistula-Klinik.

Den Frauen ihre Würde wieder zurückgeben